Crisin 76 Konzentrat

Feuchte Wände richtig
trockenlegen.

KÖSTER Crisin 76 Konzentrat

Wie schädigt aufsteigende Feuchtigkeit das Mauerwerk?

Bei aufsteigender Feuchtigkeit findet ein kontinuierlicher Flüssigkeitstransport durch die Kapillaren des Mauerwerks entgegen der Schwerkraft statt. Das Wasser verdunstet an der Oberfläche des Baustoffs und mehr Feuchtigkeit folgt nach. Dieser Vorgang führt meist zu einem Anstieg der Salzkonzentration an der Oberfläche. Zwischen dem trockenen Mauerwerk (oben) und dem durchfeuchteten Mauerwerk (unten) ist die Verdunstung am größten. Dort zeigen sich oft die ersten Schäden.

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Woher kommt das Wasser?

Es gibt viele Ursachen dafür, wie Feuchtigkeit ins ungeschützte Mauerwerk gelangen kann, z. B. Regenwasser, Grundwasser oder Kondensat (siehe Grafik). Auch undichte Regenrinnen oder Fallrohre sind Quellen von Feuchtigkeit. Ein kontinuierlicher Wassertransport durch Kapillarkräfte im Mauerwerk, entgegen der Schwerkraft, wird als „aufsteigende Feuchtigkeit“ bezeichnet.

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Wie kann aufsteigende Feuchtigkeit gestoppt werden?

Es gibt grundsätzlich verschiedene Ansätze aufsteigende Feuchtigkeit zu stoppen: z.B. werden die kapillar aktiven Poren verstopft oder verengt, bzw. die Porenwandung wird hydrophobiert, also was- serabweisend gemacht. Dadurch wird die Kapillarität der Pore gebrochen. Eine Pore zu verstopfen heißt, sie teilweise oder vollständig zu füllen, um den Transport des Wassers zu unterbinden.

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KÖSTER Crisin 76 Konzentrat stoppt aufsteigende Feuchtigkeit durch folgende Wirkungsweisen: Erstens kleidet es die Kapillaren mit einem wasserabweisenden Film aus. Zweitens verengt es die Kapillaren so weit, dass eine Kapillarität nicht mehr gegeben ist.

Diese Wirkungsweisen stellen sicher, dass KÖSTER Crisin 76 Konzentrat, unabhängig von der Porenstruktur, dem Salzgehalt oder dem Feuchtigkeitsgehalt funktioniert. Es dringt bis tief in die kleinste Kapillare des Baustoffs ein und stoppt die Kapillarität dauerhaft.

Aufgrund des hydrophobierenden Effekts von KÖSTER Crisin 76 Konzentrat ist die Horizontalsperre sofort nach dem Einbau des Materials wirksam, wodurch der Trocknungsprozess der Wand ebenfalls sofort beginnt.

KÖSTER Crisin 76 Konzentrat

Vorteile von Crisin 76

  • einsetzbar auch bei sehr hoher Durchfeuchtung, bis 95 % Durchfeuchtungsgrad
  • einsetzbar unabhängig vom im Mauerwerk vorhandenen Versalzungsgrad
  • einsetzbar bei jeder Art der Versalzung (z.B. Sulfat, Nitrat, Chlorid)
  • lösungsmittelfrei
  • kein alkalischer Baustoff zur Reaktion notwendig
  • keine vorherige mechanische Trocknung bei hoher Durchfeuchtung des Mauerwerks erforderlich
  • beständig gegen alle üblichen im Mauerwerksbereich vorkommenden aggressiven Medien wie Säuren, Laugen und Salze
  • schnelle Reaktion, sofortige Wirkung
  • unverrottbar
  • sofort überarbeitbar, d.h. nach dem Einbau der Horizontalsperre kann direkt mit dem Sanierputz weitergearbeitet werden
  • greift Bewehrungsstahl nicht an
  • Dichte (0,91 g/cm³); es dringt tief auch in kleinste Kapillaren und Poren des Baustoffes ein
  • elastisch bleibende Horizontalabdichtung
  • kann auch bei Hochlochziegel, gerissenem Mauerwerk oder Mauerwerk mit Hohlstellen eingesetzt werden, ohne die Hohlstellen vorher zu verfüllen
  • keine nachfolgenden Injektionen erforderlich, einmaliger Einbau, Erfolg garantiert
  • patentiertes System
  • leichter Einbau, horizontale Bohrungen
  • Das Wirkungsprinzip ist durch mehr als 30-jährigen erfolgreichen Einsatz in der Praxis belegt
  • Materialgarantie von 10 Jahren*

Der Einbau

Wie wird Crisin 76 Konzentrat verarbeitet?

Die folgenden Bilder zeigen den Einbau einer neuen Horizontalsperre mit KÖSTER Crisin 76 Konzentrat in einem denkmalgeschützten Gebäude
Es handelt sich um ein Mauerwerk aus dem Jahre 1750 (Wanddicke 80 cm), der vorhandene Putz ist beschädigt. Salz- und Feuchtigkeitsgehalt des Ziegels sind hoch.
Bohrlöcher werden in die Innenwand im Abstand von 10 cm bis zu einer Tiefe von 40 cm gebohrt (hier: Wanddicke 45 cm).
Die Bohrlöcher werden gereinigt, indem der Bohrstaub mit Druckluft aus den Bohrlöchern geblasen wird.
Die KÖSTER Kapillarstäbchen werden so eingebaut, dass die Enden 7 cm aus der Wand hervorstehen.
Die KÖSTER Saugwinkel werden so eingesetzt, dass die KÖSTER Kapillarstäbchen bis in deren Vorratsbehälter reichen.
Die KÖSTER Crisin 76 Konzentrat Kartuschen werden auf die KÖSTER Saugwinkel aufgesetzt.
Die Auslaufröhrchen der Kartuschen sitzen direkt auf dem Kapillarstäbchen und leiten das Material ein.
Die drucklose Injektion von KÖSTER Crisin 76 Konzentrat beginnt mit der Installation der Kartuschen.

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Gerne beraten wir Sie in der Schadensanalyse und bieten Ihnen die Materialien zur Eigenverarbeitung an. Wenn Sie die Produkte selbst verarbeiten möchten, untersützen wir Sie gerne beim Einbau. Ebenso können Sie nach Bedarf auch unseren Verarbeitungservice in Anspruch nehmen.

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